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Vorgesetztenverordnung

  • Dave Danaher
  • 3. September 2017 um 10:02
  • 1. September 2018 um 09:35
  • 2.699 mal gelesen
  • Viele denken, dass eine Person alleine durch ihren Rang einer anderen Person vorgesetzt ist. Dieses stimmt auch zum Teil, doch gibt es auch mehrere Situationen, in denen z.B. ein Lieutenant einem Lieutenant Commander einen Befehl erteilen kann. Mit der Vorgesetztenverordnung wird genau festgelegt wer, wem und wann Befehle erteilen darf. Oberster Befehlshaber der Sternenflotte ist der Föderationspräsident gegenüber der Admiralität bzw. dem Oberkommandierenden. Es gibt vier Arten von Vorgesetzten gegenüber anderen Angehörigen der Sternenflotte.


    §1 Vorgesetzter aufgrund besonderer Anordnung

    §2 Vorgesetzter mit besonderem Aufgabenbereich

    §3 Unmittelbarer Vorgesetzter

    §4 Vorgesetzter aufgrund des Dienstgrades


    Für den Fall, das sich zwei Sternenflottenangehörige gegenüberstehen, bei dem jeder gegenüber dem anderen aus verschiedenen Gründen vorgesetzt ist, so ist die Abfolge der Paragraphen wie folgt festgelegt:


    Befehls befugt ist jeder Offizier, dem ein Vorgesetzter innerhalb seiner Befehlsbefugnis andere Offiziere für eine bestimmte, einmalige Aufgabe vorübergehend unterstellt hat. Dabei soll die Unterstellung eines im Dienstgrad höheren Offiziers nur erfolgen, wenn besondere dienstliche Gründe dies erfordern (z.B.: bessere Fachkenntnis, bessere Ortskenntnis etc.). Der Aufgabenbereich muss von der Person, welche die Anordnung erteilt, genau definiert werden.


    Die Vorgesetztenfunktion aufgrund besonderer Anordnung bezieht sich nur auf den Dienst und hat sowohl innerhalb als auch außerhalb von Sternenflotteneinrichtungen ihren bestand.

    Der Vorgesetzte auf Grund besonderer Anordnung hat spezielle Befehlsbefugnis zur Erfüllung seiner ihm übertragenen Aufgabe. Alle Befehle zur Erfüllung der Anordnung sind gültig.


    Beispiele:

    • Leiter eines Trainingsprogramms
    • Leiter eins Wissenschaftlichen Teams
    • Leiter einer Außenmission
    Fallbeispiel 1:

    Ltjg Miller, eine Fachkraft im Nahkampf, bekommt vom SC die Aufgabe, 3 SO, Lt Franklyn, Ens Tox und LtCmdr Schneider, im Nahkampf zu trainieren. Ltjg Miller, darf nun allen ihm unterstellen Personen Befehle geben, die zur Erfüllung seiner Aufgabe notwendig sind.


    Fallbeispiel 2:

    LtCmdr Schmidt ist Virologe und ein Experte auf dem Gebiet. Ein Team von Ärzten soll auf einen Planeten den Ausbruch einer viralen Seuche untersuchen, der Erste Offizier teilt ihm außerdem noch Ens Müller zu, ein taktischer Offizier der LtCmdr Schmidt unterstützen soll. In diesen Fall ist LtCmdr Schmidt der Vorgesetzte von Ens Müller, obwohl beide in unterschiedlichen Abteilungen arbeiten.

    Hier hat eine Person Befehlsgewalt über die ihm unterstellen Personen und darf nur Befehle erteilen, die zum Erreichen der Aufgabe nötig sind.



    Ein Offizier ist einem anderen innerhalb seines Aufgabenbereichs vorgesetzt. Dieser Aufgabenbereich wird durch den unmittelbaren Vorgesetzten definiert. Die Befehlsbefugnis gilt nur in dem ihm zugewiesenen Bereich.


    Die Vorgesetztenfunktion aufgrund besonderen Aufgabenbereichs bezieht sich nur auf den Dienst und hat sowohl innerhalb als auch außerhalb von Sternenflotteneinrichtungen ihren bestand.

    Der Vorgesetzte mit besonderem Aufgabenbereich hat spezielle Befehlsbefugnis zur Erfüllung seiner besonderen Aufgabe. Alle Befehle zur Erfüllung des Aufgabenbereichs sind auszuführen.


    Beispiele:

    • Wachsoldaten
    • innerer Sicherheit
    • JAG Ermittler

    Die Befehlsgewalt dient zur Erfüllung der Aufgaben. So hat der Wachsoldat egal welchen Rang er bekleidet das Recht jede Person, welche ein Schiff betritt zu kontrollieren. Ein JAG Ermittler hat das Recht Fragen zu seinem derzeitigem Fall zu stellen oder die Innere Sicherheit darf Akten einsehen und Fragen stellen um die Sicherheit zu gewährleisten.


    Fallbeispiel:

    Ens Meier wurde zum Wachdienst an einer Luftschleuse eingeteilt, Cmdr Goltard will nun durch diese Luftschleuse das Schiff betreten, in diesen Fall darf der Ens dem Cmdr den Befehl geben sich zu Identifizieren, ihm solange dort den Zugang verweigern bis er dieses getan hat oder nach Waffen durchsuchen. In diesen Fall hat der Ens die Befehlsgewalt über jeden, der in seinen „Aufgabenbereich“ fällt. Also in diesem Fall, alle die das Schiff betreten wollen.

    Hier hat eine Person Befehlsgewalt über einen Bereich, in dem er seine Arbeit verrichtet und darf nur Befehle erteilen, die zum Erfüllen seines Aufgabenbereiches nötig sind.


    Ein Offizier ist einem anderen dann unmittelbar vorgesetzt, wenn dieser durch die Personalabteilung dazu ernannt wurde.

    Die unmittelbare Vorgesetztenfunktion hat ihre Gültigkeit sowohl im Dienst als auch außerhalb des Dienstes und hat sowohl innerhalb als auch außerhalb von Sternenflotteneinrichtungen ihren bestand.


    Beispiele:

    • Kommandierende Offiziere (KO/XO gegenüber ihrer Schiffsbesatzung)
    • Leiter einer Abteilung (SC, LWO usw. gegenüber ihren Abteilungsmitarbeitern)
    • Leiter einer Station (Teamleiter einer Forschungsgruppe o.ä., gegenüber ihren Mitarbeitern)

    Fallbeispiel:

    Captain, Erster Offizier, Führungsoffizier, Stationsleiter. Diese Befehlsbefugnis gilt nur gegenüber allem unterstellten Sternenflottenpersonal. Dem Captain sind alle Besatzungsmitglieder seines Schiffes unterstellt. Dem Führungsoffizier (z.B. Sicherheit, Medizin) alles Personal seiner Abteilung und dem Teamleiter eines Sicherheitsteams sein ihm unterstelltes Personal.

    Hier hat eine Person Befehlsgewalt über die ihm unterstellen Personen und darf allgemeine Befehle erteilen.


    Ein Offizier ist einem anderen dann vorgesetzt, wenn dieser durch Beförderung einen höheren Dienstgrad erreicht. Dienstgradhöhere Offiziere sind den Dienstgradniedrigeren generell vorgesetzt sofern Aufgabe oder Anordnung nichts anderes aussagen. Die Funktion umfasst die allgemeine Befehlsbefugnis.

    Die Vorgesetztenfunktion aufgrund des Dienstgrades bezieht sich prinzipiell auf den Dienst. Allerdings können Offiziere ab dem Dienstgrad eines Ltjg niedrigeren Rängen auch außerhalb des Dienstes Befehle erteilen. Sie hat sowohl innerhalb als auch außerhalb von Sternenflotteneinrichtungen ihren bestand.


    Gliederung dieses Vorgesetztenverhältnisses in absteigender Reihenfolge (von recht nach links, von oben nach unten):

    Admiralität
    • Fleet Admiral (FAdm)
    • Admiral (Adm)
    • Vice Admiral (VAdm)
    • Rear Admiral (RAdm)
    • Commodore (Com)
    Offiziere
    • Captain (Cpt)
    • Commander (Cmdr)
    • Lieutenant Commander (LtCmdr)
    • Lieutenant (Lt)
    • Lieutenant junior grade (Ltjg)
    • Ensign (Ens)
    Spezialisierte Unteroffiziere
    • Cadet 1st-Class (Cdt 1st)
    • Cadet 2nd-Class (Cdt 2nd)
    • Cadet 3rd-Class (Cdt 3rd)
    • Cadet 4th-Class (Cdt 4th)
    • Master Chief Warrant Officer (MCWO)
    • Senior Chief Warrant Officer (SCWO)
    • Chief Warrant Officer (CWO)
    • Warrant Officer (WO)
    Unteroffiziere
    • Master Chief Petty Officer (MCPO)
    • Senior Chief Petty Officer (SCPO)
    • Chief Petty Officer (CPO)
    • Petty Officer 1st-Class (PO1)
    • Petty Officer 2nd-Class (PO2)
    • Petty Officer 3rd-Class (PO3)
    Mannschaftsdienstgrade(Mannschafter)
    • Crewman (Crm)
    • Crewman Apprentice (CrmA)
    • Crewman Recruit (CrmR)
    • Recruit Apprentice (RcA)
    • Recruit (Rc)

    Hier hat eine Person Befehlsgewalt über alle Personen die ihm Rang niedriger sind als die Person selber und darf allgemeine Befehle erteilen.


    Grundsätzlich gilt:

    Der Befehlsgeber hat auch die Folgen des Befehls zu tragen! (Befehlsverantwortung)


    Grundsätzlich gilt hier, dass der letzte Befehl zu befolgen ist, es sei denn dass dessen Ausführung eine Straftat beinhaltet oder gegen geltendes Föderationsrecht verstößt. Sollte aber eine Person einen Befehl erhalten, der die Ausführung eines anderen Befehls verhindert oder widerspricht, muss die Person dem Befehlsgeber darauf hinweisen, dass dieser Befehl einen anderem widerspricht oder die Ausführung verhindert. Wiederholt der Befehlsgeber den Befehl ist dieser dann auszuführen. Die Person sollte, sobald es die Zeit zulässt und den neuen Befehl nicht behindert den Befehlsgeber des ersten Befehls darauf hinweisen, dass ein neuer Befehl angeordnet wurde. Mit der Meldung ist die Person der Verantwortung entbunden das der erste Befehl nicht ausgeführt wurde.

    Einfach gesagt: Melden macht Frei und belastet den Vorgesetzen!


    Gehorsam gegenüber einem Vorgesetzten

    • Es muss seinem Vorgesetzten gehorcht werden
    • Ein Befehl muss nach besten Kräften vollständig, gewissenhaft und unverzüglich ausgeführt werden
    • Ungehorsam liegt nicht vor: wenn ein Befehl nicht befolgt wird, weil dieser die Menschenwürde verletzt oder nicht zu dienstlichen Zwecken erteilt worden ist. Die irrige Annahme, es handelt sich um einen solchen Befehl, befreit die Person nur dann von der Verantwortung, wenn er den Irrtum nicht vermeiden konnte
    • Ein Befehl darf nicht befolgt werden, wenn dadurch einen Straftat begangen würde. Befolgt der Untergebenen den Befehl trotzdem, so trifft ihn eine Schuld nur dann, wenn er erkennt oder wenn es nach den ihm bekannten Umständen offensichtlich ist, dass dadurch einen Straftat begangen wird.

    Verhalten gegenüber einem Vorgesetzten

    • Ein Vorgesetzter stellt eine Respektsperson dar und sollte als solche auch behandelt werden
    • Der Umgang mit einem Vorgesetzten in der Öffentlichkeit sollte in förmlicher Form geschehen. Dies bedeutet, dass ein Vorgesetzten mit Rang und Nachnamen, Sir oder Ma’am angesprochen wird
    • Wird dem Befehl oder der Handlungsweise eines Vorgesetzten nicht zugestimmt, kann man um ein offenes Gespräch unter vier Augen bitten

    Pflichten eines Vorgesetzten

    • Der Vorgesetzte soll in seiner Haltung und Pflichterfüllung ein Vorbild sein
    • Er hat die Pflicht zur Dienstaufsicht und ist für die Disziplin seiner Untergebenen verantwortlich
    • Er hat für seine Untergebenen zu sorgen
    • Er darf Befehle nur zu dienstlichen Zwecken und nur unter Beachtung der Direktiven und Gesetzte der Föderation erteilen
    • Er trägt für seine Befehle die Verantwortung. Befehle hat er, in der unter Umständen, angemessenen Weise durchzusetzen
    • Offiziere und Unteroffiziere haben innerhalb und außerhalb des Dienstes bei ihren Äußerungen die Zurückhaltung zu wahren, die erforderlich ist, um das Vertrauen als Vorgesetzter zu erhalten

    Allgemeines Verhalten in und außer Dienst

    • Der Offizier hat Disziplin zu wahren und die dienstliche Stellung des Vorgesetzten in seiner Person auch außerhalb des Dienstes zu achten
    • Sein Verhalten muss dem Ansehen der Sternenflotte sowie der Achtung und dem Vertrauen gerecht werden, die sein Dienst als Offizier erfordert. Außer Dienst und außerhalb von Sternenflotteneinrichtungen hat sich der Offizier so zu verhalten, dass er das Ansehen der Sternenflotte oder die Achtung und das Vertrauen, die seine dienstliche Stellung erfordert, nicht ernsthaft beeinträchtigen
    • Der Offizier hat alles in seinen Kräften stehende zu tun, um seine Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Er darf seine Gesundheit nicht vorsätzlich oder grob fahrlässig beeinträchtigen
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