USS Eternity - Bordleben 21 - Freund oder Feind?

  • [*BL einweih*]

    Nach Jeffs Befehl hatte Ayara den KR und somit die Beförderungsrunde wortlos verlassen. Sie war wütend; es wurde nicht etwa mit der Zeit leichter, sondern zunehmend schwieriger, mit dieser vertrackten Situation umzugehen, zumal Jeff wahrscheinlich ahnte, dass sie etwas trieb, von dem er nichts wusste.
    Die Betazoidin ließ sich also auf der KS behandeln, d.h. sie behandelte sich größtenteils selbst und ließ nur dort, wo sie nicht herankam, einen MO helfen. Es war immerhin keine große Aktion, nur ein paar Steinsplitter entfernen und die Wunde mit dem Hautregenerator behandeln.

    Anschließend ging sie, um sich Jeffs wie auch immer geartetem Gemecker zu stellen. Sie war sich allerdings nicht im Klaren darüber, was er von ihr wollte. Außer dem Ton, den sie draufgehabt hatte, fiel ihr eigentlich nichts ein. Nun, sie ließ sich überraschen und machte sich auf den Weg zur Brücke, wo sie den KO vermutete. Und sie würde sich nicht provozieren lassen, nein, dafür stand zu viel auf dem Spiel, nämlich ein Ende dieses Stressen. Ein Ende der psychischen Kriegsführung zwischen ihr und einen Jeff Riker...

    Auf der Brücke war ihr "Ehemann" nicht, aber man sagte ihr, dass er im KR sei. Sie betätigte den Türmelder und trat schließlich in den Raum ein, wo sie sich aufstellte und stur geradeaus stierte.

    "Sie wollten mit mir sprechen, Sir?"

  • Die Tür ging auf, noch sah er aus dem Fenster, mit der Tasse in der Hand. In freundlichem, neutralen Ton und den Kopf während des sprechens zu ihr drehend begann er.

    "Möchten Sie etwas trinken? Ich habe gehört, Sie waren es, die einen der beiden flüchtenden erwischt und gefangen genommen hat. Gute Arbeit. Und jetzt wüsste ich gerne, wieso Sie nicht nach dem Transport auf der KS geblieben sind und sich behandelt haben lassen. Wollten Sie Ihre Stärke demonstrieren? Ihre Unangreifbar/Unantastbarkeit? Wenn ich das nächste mal sage, dass Sie auf die KS gehen sollen, dann gehen Sie einfach ohne noch nachzufragen ob es ein Befehl ist. Wenn wir im Dienst sind ist es einer. Das wissen Sie ganz genau. Soweit verstanden, Mrs. Riker?"

    Die ganze Zeit sprach er relativ normal. Sein Blick war eine Mischung aus neutral und besorgt, auf dienstliche Art.

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