Fall 5: Schutzengel gibt es nicht

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    Das Team ist wieder auf Sirius eingetroffen und hatte nach der Sache mit Tioz Giger 2 Tage frei bekommen. Farrell auch. Allerdings durfte sich der direkt beim psychologischen Test beim CID Counselor melden. Üblich, wenn jemand unfreiwillig als Geisel gedient hatte, um zu checken, dass das Ereignis keinen Schaden verursacht hatte bei dem betroffenen Ermittler und derjenige schnell wieder Dienst schieben wollte. Und Pete wollte das, hasste aber solche Gespräche wie die Pest, daher mauerte er anfangs.
    Nach 3 Tagen (ja, einer mehr, als die anderen) verließ er den Counselorraum mit einem gelben Wisch in der Hand. Die Bestätigung vom Psychologen, dass er wieder arbeitsfähig war-Juhee.

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Alina spielte im Garten, ihre beiden Großeltern waren auch da und genossen die gemeinsame Zeit mit ihrer Enkelin.
    "Ich hole uns eine Limonade, Kleines, bis gleich", sagte Mrs. Shekowa und gab ihrer Enkelin einen Kuss auf den Kopf, ehe sie sich umdrehte und ins Haus verschwand.
    "Angus, kommst du bitte? Welton will mit dir sprechen", rief sie keine 2 Minuten später hinaus. Angus war ihr Mann, Welton ihr Sohn, der auf der USS Beringsee diente. Seine Frau war ebenfalls in der Sternenflotte, aber auf einem anderen Schiff. Alina wuchs bei ihren Großeltern auf, da ihre Eltern ein Schiff nicht als Kinderstube guthießen. Mrs. Berina Shekowa ging wieder zurück in die Küche und richtete ein Tablett für sie alle drei hin. Auf dem Rückweg sah sie ihren Mann, der mit ihrem Sohn via Videoübertragung plauderte. Das taten sie oft, fast jeden Tag, wenn es Wektons Zeit zuließ. Berina ging hinaus und stellte das Tablett ab. Ihr Blick ging zum Sandkasten und suchte nach der 5 Jährigen Alina. Doch das Mädchen war verschwunden.
    Sie rief nach ihr, doch erhielt keine Antwort. Auch der Opa des Mädchens kam wenig später hinzu.....vergeblich. Alina war weg.

    2 Stunden später wurde das SFCID darüber informiert und Farrells Team wurde zum vermeintlichen Tatort in einer recht noblen Wohngegend von Trisircle gerufen.

    "Die Wahrheit einer Absicht ist die Tat."
    (Georg Wilhelm Friedrich Hegel)

  • Hans kam nach seinem letzten Fall nachdenklich zu Hause an. Ihm schmeckte nicht, dass es Leute in der SIA gab, die ihre eigenen Ansichten über ihre Aufgabe, den Schutz der Föderation, stellten. Er war sich allerdings nicht sicher, wen er damit eher meinte, O'Shallot oder Genak. Auch das Giger sich nicht wirklich als kooperativ erwiesen hatte, verlieh diesem Fall einen lästigen Beigeschmack. Er hatte sich nach Ende der Ermittlungen Gigers Akte angesehen und in einige der Teile hineingeschaut, in die Farrell schon nicht mehr hineinblicken konnte. Das alleine rechtfertigte, dass Hans beizeiten mal das Gespräch mit dem Akademieleiter suchen würde, insbesondere in Hinblick auf vergangene Ereignisse.
    Als Kosh die Tür öffnete, um Hans einzulassen, reichte dieser nin einen Strauß roter Rosen.
    "Die sind für dich, aber nicht von mir. Herr Farrell drückt seine Verehrung aus."
    "Bestell ihm Grüße, wenn du ihn das nächste Mal siehst." grinste nin zurück.

    Kaum war er nach zwei freien Tagen, in denen er endlich sein Fenster fertig gestellt hatte, wieder ins Büro zurückgekehrt, wurde er auch schon aufgefordert, seine Siebensachen zu packen und sich zu einer Adresse in einer der besseren Viertel Trisircles zu begeben. Da die Route fahrbar war, nahm er das Auto. Pete, den er unterwegs traf, nahm er kurzerhand mit.
    "Kosh bedankt sich übrigens recht herzlich. Ich soll Sie grüßen."
    Das Haus, vor dem Hans' Wagen lautlos zum stehen kam, war groß, aber nicht protzig. Es wirkte leicht und offen, und wie Hans inzwischen wusste, war das Grundstück mit geothermischen Kollektoren unterlegt, die dafür sorgten, dass sich wohlige Temperaturen im Boden hielten, die verhinderten, dass der Schnee, der in den ärmeren Vierteln im Moment das Stadtbild dominierte, die Grenzen des Gartens passieren konnte.
    "Ich denke, wir warten noch auf T'Reava und Biasini, und dann können wir uns ins Haus begeben, oder?", sah er seinen Vorgesetzten fragend an.

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